• Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • AGB´s
  • Kursübersicht 2012
  • Privatkurse
  • Kursgebiete
  • Welcher Kurs passt zu mir?
  • Ausbildungsstufen unserer Kurse
  • Unsere Leihausrüstung
  • Über uns (Das Team)
  • Über Outdoordirekt (Die Firma)
  • Paddel-Stammtisch Kölle
  • Fotogalerie
  • Kanuschul-Shop
  • Reiseberichte
    • Seekajak Griechenland 2010
    • Seekajak Kroatien 2009
    • Türkei Expedition 2008
    • Wildwasser Korsika 2008
    • Korsika 2007 Teil I
    • Korsika 2007 Teil II
    • Korsika 2007 Teil III
    • Korsika 2007 Teil IV
    • Warmpaddeln 2009
    • Paddeln in NRW - Volme
    • Schneeprognose Korsika 2010
    • Österreich - Landeck im Herbst
    • Mit Bulli und Booten von Köln in die Türkei





  • Passwort vergessen?
  • Nutzername vergessen?
  • Noch kein Konto? Registrieren

Türkei Expedition zum Seyhan Nehri

PDF | Drucken | E-Mail
Beitraege

Das Seyhan-Nehri-Projekt – Another last descent!

Image Image

[Links: die Quellwasserfälle des Zamanti; rechts:  der beeindruckende Shadow-Canyon des Göksu]

Die Vorgeschichte:

Es ist ein trüber Frühlingsabend in Urfeld – unserem kleinen Dorf am Rhein. Wir sitzen bei uns im Paddelladen und schauen Paddel-Pornos auf DVD. Doch gleich wird etwas geschehen, was das Jahr 2008 für mich grundlegend beeinflussen wird. Denn Sportkamerad Mathieux AKA Matthias Funke erzählt mir von einem Projekt – dem Seyhan-Nehri-Projekt.

Und dieses Projekt begann schon vor einigen Jahren – als Mathieux das erste Mal vom Seyhan und seinen beiden Quellflüssen, dem Göksu und dem Zamanti, hörte. Ab diesem Zeitpunkt begann Mathieux, zusammen mit Roger Ickerott, über diese Dreier-Kombination zu forschen. Nun sitzen wir hier und Mathieux schwärmt von der gelungenen Befahrung des Zamanti. Zu zweit, mit Gepäck für eine gute Woche im Kajak und ohne Raftbegleitung. Nach der erfolgreichen Befahrung des Zamanti befuhren er und Roger auch noch die Durchbruch - Schlucht des Seyhan bis zur Mündung in den ersten Stausee vor Adana.

Schon die Fakten zu Zamanti und Seyhan bringen den ambitionierten Paddler ins Schwärmen. Ein Multi-Day-Trip auf Wildwasser zwischen dem vierten und fünften Schwierigkeitsgrad, nur wenige Stellen müssen umtragen werden, die Landschaft ist Karl May pur und das Wetter ist sonnig bis hitzig

Image

[Roger am Zamanti 2007 - Schlucht wohin das Auge reicht]

Das Seyhan-Nehri-Projekt 2008:

Nun erzählt Mathieux vom Seyhan-Nehri-Projekt 2008. Hierbei handelt es sich um die Erstbefahrung des Geologen-Canyon des Göksu (östlicher Quellfluss des Seyhan) sowie um die erneute Befahrung des Seyhan. Starten soll diese zweite Expedition im Oktober 2008. Erneut hat Mathieux die Befahrung mit Roger geplant und auch der Flug nach Ankara ist schon gebucht. Doch erzählt Mathieux auch, dass die Expedition noch den ein oder anderen Teilnehmer vertragen könnte, da Absichern und Bergen zu zweit immer nur bedingt möglich ist.

Vier Bierchen und zwei Stunden später sitze ich am Rechner und buche den Flug mit Germanwings von Köln – Bonn nach Ankara. Nun ist die Entscheidung getroffen. Ich fliege mit in die Türkei und werde an meinem ersten Multi-Day-Trip teilnehmen – Juhu.

Image

[Kurz vor der Buchung des Fluges...]

Zwei Tage später am Wiesenwehr erzähle ich Kumpel Ise von dem Projekt. Er ist begeistert, macht aber keinerlei Anstalten seinen Laptop anzuschalten und direkt den Flug zu buchen. Doch weitere zwei Tage später klingelt das Telefon und Ise will mit. Jetzt sind wir also zu viert - Perfekte Gruppengröße!

Von nun an steht meine ganze Saison im Zeichen des Seyhan-Nehri-Projektes. Wenn ich esse, denke ich an das Übergewicht beim Umtragen und ich sage mir: ab heute esse ich weniger! Wenn ich paddel denke ich daran, dass jeder Paddeltag meine Kondition und mein Bootsgefühl steigert: also paddel ich so oft ich kann. Wenn ich joggen gehe, dann tue ich das nur, um den Anderen bei sportlichen Umtragungen nicht hinterher zu hängen. Ich denke sogar daran, als Vorbereitung auf eventuelle Abseil- und Klettereinlagen regelmäßig klettern zu gehen – aber wir wollen ja nicht übertreiben!

Dann ist es endlich so weit. Es ist September und die letzten Vorbereitungen laufen: Wir kaufen uns noch ein wenig Expeditionszubehör, unsere "Supporter" aus der hiesigen Kajakindustrie schicken die letzten wichtigen Materialien und die Boote werden für die Expedition frisiert. Zum guten Schluss fahren wir noch einmal in die Alpen, um die voll beladenen Boote auf ihre Wildwassertauglichkeit zu testen. Dann kann es losgehen.

Image Image

[Die Kameraden am Airport Köln - Bonn, unsere Leihkarre mit Handirack]

Als wir in Ankara ankommen, die Fluggesellschaft hat unsere knapp 50 Kilo schweren Boote ohne zu murren mitgenommen, bauen wir den aufblasbaren Handirack-Dachgepäckträger auf den Mietwagen. Das Teilchen sieht sehr abenteuerlich aus, nach der Verwendung von ordentlich Gurtmaterial bekommen wir aber alle vier Boote auf das Dach – Toll! Irgendwie läuft gerade alles nach Plan. Nach einem Tag und 500 Autokilometern kommen wir am Göksu an. Es ist schon dunkel und wir können nicht mehr in den Bach schauen. Die Spannung, ob wir einen gescheiten Wasserstand für die geplante Expedition haben, bleibt uns also noch eine Nacht erhalten.

Tag 1 am Göksu

Am nächsten Morgen aufatmen: der Göksu sieht fahrbar aus. Nicht zu viel und nicht zu wenig Wasser rauscht das Flussbett hinab. Das gefällt uns. Wir machen einen Morgen-Spaziergang und kommen zu einer Verengung des Flusses. Nach einem winzigen Pflichtkehrwasser strömt der Göksu in eine kleine Klamm. Nur, ja nur dass am Ende der ganze Fluss quasi kehrwasserlos in einem tödlichen Siphon verschwindet... Leicht angespannt geht es zurück zum Camp – wenn das mal keine Warnung war!

Image

[Siphon-Klamm ohne Vorwahnug - Von oben fotografiert]

Wir fahren mit dem Auto noch ein paar Meter flussab, um die Fahrt nach der Ortschaft Feke (und nach dieser bösen Killerklamm) zu beginnen. Roger ist den Göksu oberhalb von Feke schon im letzten Jahr gepaddelt. Er beschreibt den Abschnitt mit: „wie die Loisach, nur etwas schwieriger und wuchtiger...“ erst beim Schreiben dieser Zeilen fällt mir die Absurdität dieser Aussage auf.

Einen geschlagenen Tag brauchen wir für das wegbringen des Leihwagen nach Adana. Ein weiterer halber Tag geht dabei drauf, das Gepäck zum ersten Mal in die Boote zu stopfen. Besonders Roger begeistert die restlichen Expeditions-Teilnehmer mit Gewürzstreuern aus Glas und vielen schönen Pullovern gegen seine Erkältung. Auch die Tomaten, der Thunfisch und weitere frische Lebensmittel strapazieren das Transportvolumen seines Invaders arg.

Am Mittag geht es los. Der Göksu beginnt in einem breiten Kiesbett. Nach ca. vier Kilometern befindet sich eine Baustelle am Bach und die begleitende Straße endet. Wir werden von den Bauarbeitern zum Tee eingeladen und füllen unsere Wasserflaschen mit frischem Trinkwasser bevor wir in die Wildnis verschwinden. Nach der Pause geht es auf den nächsten 20 Kilometern weiter auf WW I – II.

Image

[Leichtes Wildwasser und ruhige Passagen wechseln sich am ersten Tag ab]

Langsam aber kontinuierlich gräbt sich der Göksu in eine Schlucht ein. Am späten Nachmittag landen wir an einer schmucken Kiesbank an und wollen die Zelte aufbauen. Es ist schön warm und uns bleiben noch ein paar Stunden Sonnenlicht. Da wir heute auf ca. 25 Kilometern nur 50 Höhenmeter gemacht haben, erwarten wir für die nächste Etappe deutlich mehr Gefälle und damit auch höhere Schwierigkeiten. Denn wir haben auf dem Göksu eine Gesamtstrecke von gut 50 Kilometer und ca. 200 Höhenmeter zu bewältigen.

Image

[1. Göksu-Camp]

Besuch von Türk

Als wir gerade unsere Zelte aufbauen möchten, sehen wir einen jungen Türken am gegenüberliegenden Flussufer laufen. Beim Laufen zieht er sich bis auf die Unterhose aus und springt mit einem gewagten Sprung in den Bach. Er schwimmt zu uns und begrüßt uns freundlich. Da wir unter akuten Sprachproblemen leiden, verständigen wir uns mit Händen uns Füßen. Uns wir klar, dass er uns zum Abendessen in sein Haus einladen möchte. Leider befindet sich dieses weit oben auf einem Berg und da wir uns gerade aus den Neos gepellt haben und nicht wieder über den Bach  schwimmen und auf den Berg latschen möchten, und außerdem noch sehr viele leicht verderblich Lebensmittel bei Roger im Boot haben, danken wir sehr höflich ab. Der türkische Freund, der sich später mit  Namen Türk vorstellt, sprintet also los, rennt seinen Berg zum Haus hoch und kommt nach zwanzig Minuten mit einem Korb voller Granatäpfel, Weintrauben und Peperoni zurück. Wir sind beeindruckt und stopfen ihn zum Dank mit Snickers und Obstriegeln voll. Da wir ihm nicht zu verstehen geben können, dass wir ihm die Riegel auch als Gastgeschenke anbieten möchten und er sie mit nach Hause zu seiner Familie nehmen kann, hören wir auf mit den Geschenken, da wir befürchten, Türk könne an Überzuckerung sterben. Denn die Höflichkeit befiehlt ihm scheinbar, die Riegel nicht auszuschlagen sondern dankend anzunehmen und direkt aufzuessen. Nachdem uns Türk noch beim Zelte aufbauen und mental beim Kochen unterstützt hat, zieht er von Dannen und lässt uns grob geschätzte 10 Kilo Obst und Peperoni da, die wir zwar nicht ausschlagen aber auch nicht wirklich im Kajak mitnehmen können.

Tag 2:

Am nächsten Morgen geht das Beladen der Boote schon etwas schneller. Gegen 12.00 Uhr sind wir auf dem Bach und fahren in eine fantastische Schlucht ein. Diesen Teil nennen wir Shadow-Canyon, denn aufgrund riesiger Schatten auf den Satelitenbildern konnte man in diesem Bereich des Göksu nichts vom Flussverlauf erkennen. Man konnte lediglich sehen, dass der Schlucht -Shape hier deutlich enger und steiler wird.

Image

[Kurz vor Einfahrt in den Shadow-Canyon]

Und so ist es dann auch: Immer näher kommen die Schluchtwände zusammen, das Wildwasser überschreitet zwar bislang noch nicht den dritten Grad, die Landschaft ist dafür aber ein glatter Sechser. Weißes, poliertes Marmor begrenzt den Fluss, irre Steinformationen haben sich gebildet und bringen uns zum Staunen. Nach ca. fünf Kilometern beginnt es kräftig zu rauschen. Die Schlucht nimmt an Gefälle zu und wir sehen den Horizont nicht mehr. Das erste Mal sind wir gezwungen auszusteigen und zu scouten. Bis zum Horizont stürzt der Göksu über Stufen und Blockstellen durch eine beeindruckende Schlucht. Dazwischen immer wieder dicke Siphone und Unterspülungen. Nach kurzem Scouten sehen die ersten Stellen fahrbar aus und wir beginnen mit sichern, fotografieren und paddeln. Die Boote sind durch die starke Beladung sehr behebig und das Befahren von technischem Wildwasser im IV. und V. Grad ist schon etwas anspruchsvoller als mit leerem Boot.

Image

[Die erste Stufen-Kombination]

Alle bewältigen die erste Stufenkombi ohne Probleme und es geht weiter bis zur nächsten, nicht einsehbaren Stelle.  Hier strömt der Göksu an einem dicken Siphon vorbei in einen schlitzigen Katarakt. Da wir mit den vollen Booten eine sichere Befahrung nicht garantieren können, umtragen wir diese Stelle und setzen die Fahrt danach fort. Das Umtragen der schweren Boote bei knapp 30 Grad in der prallen Hitze ist schon eine Mords-Arbeit.

Nach diesem Durchbruch wird das Wildwasser wieder fairer. Schöne Stufen und Katarakte runden den Tag ab. Nach der erfolgreichen Befahrung des Shadow-Canyon beenden wir den Tag an einem schönen Camp auf einer Kiesbank direkt am Fluss. Auch die Anspannung nimmt langsam etwas ab.

Image

[Siphone und Unterspülungen im Shadow-Canyon]

Tag 3:

Image

Nach dem Shadow-Canyon folgt auf dem ersten Kilometer leichtes Wildwasser. Danach rauscht es wieder und der Göksu strömt durch einige Katarakte mit vielen Siphonen und Unterspülungen. Dann wird es wieder fairer und lange, technische Katarakte im vierten Schwierigkeitsgrad machen die Weiterfahrt zum Genuss – gerade weil man mit den beladenen Booten in dem flotten, stark verblockten und stufigen Wildwasser kräftig kurbeln muss.

Image

Nachdem sich der Göksu wieder beruhigt hat machen wir an einer Straßenbrücke Pause und es beginnt zu regnen. Innerhalb von wenigen Minuten verfärbt sich der ehemals grüne Fluss. Als wir auf den braunen Fluten weiterfahren verzieht sich der Regen und ein gespenstischer Nebel steigt auf. Die letzten Kilometer bis in den Seyhan sind noch einmal von landschaftlicher Schönheit und das Wetter trägt dazu bei, dass wir diesen mystischen Moment wohl so schnell nicht vergessen werden. Mit diesen Eindrücken im Gepäck kommen wir an die Stelle, an der der Göksu in den Zamanti  mündet - Mission Göksu complete. Ab hier heißt der Fluss Seyhan. Wir campen noch vor der Mündung, da auf den nächsten zehn Kilometern aufgrund des Schlucht-Charakters des Seyhan kein Camp zu erwarten ist.

Tag 4: Seyhan

Image Image

[Mathieux und Roger auf dem Seyhan]

Nach dem Zusammenfluss von Zamanti und Göksu erwartet uns auf dem Seyhan nun wuchtigeres Wildwasser. Mathieux und Roger berichten von fairem Wuchtwasser im vierten und fünften Grad. Wieder gräbt sich der Fluss in eine tiefe, sehr beeindruckende Schlucht ein. Das Wildwasser überschreitet auf den ersten Kilometern nicht den vierten Grad.

Image

[Auf dem Seyhan]

Auch im weiteren Verlauf bleibt das Wildwasser fair und insgesamt müssen wir nur eine fiese Fünfer-Stelle umtragen, bei der wir ebenfalls eine sichere Befahrung mit vollen Booten nicht garantieren können. Dann folgen noch einige weitere Stellen bis wir die Brücke, an der wir das nächste Camp aufschlagen möchten, erblicken. Doch irgendetwas stimmt nicht. Mathieux wir stutzig und wundert sich über den Verbleib der letzte, dicken Stromschnelle...

Image

Das Seyhan-Staudamm-Projekt

Image

[Staudamm-Baustelle]

Anstatt die letzte Stromschnelle runter zu rocken befinden wir uns auf einem Stausee-ähnlichen Abschnitt. Obwohl wir das schlimmste befürchten, hoffen wir inständig, dass vielleicht ein Erdrutsch den riesigen Stau verursacht hat. Doch als wir zum Ende des Sees gelangen, kommen wir an eine aus der Wand gesprengte Steinlawine. Die Bohrlöcher im Fels überzeugen uns, dass es sich hierbei um eine Sprengung gehandelt hat. Geschockt steigen wir aus und begutachten die Baustelle. Schnell wird klar, dass es sich um ein Staudamm-Projekt handelt. Enttäuscht und sauer landen wir an und klettern auf einen einsamen Fels am Rand des Sees. Wir beschließen nach langem überlegen, die Fahrt hier abzubrechen. Eine Befahrung der Stromschnelle, die sich durch die Sprengung ergeben hat, kommt aufgrund des scharfen Gesteins nicht in Betracht. Auch ein Umtragen über das Geröllfeld ist lebensgefährlich. Somit ist dieses Stelle eine unfahrbare Zwangspassage und wir brechen an dieser Stelle ab. Dass diese Entscheidung gut war, stellt sich wenige Minuten später heraus, als kubikmetergroße Steinbrocken die Geröllhalde hinunterstürzen um dann krachend und spritzend im Fluss zu verschwinden. Beim Umtragen hätte man hier leicht erschlagen werden können.

Image

[Traurig blickt Ise auf die Geröllhalde, die uns die Weiterfahrt vermasselt]

Fazit:

Die geplante Erstbefahrung des Geologen-Canyon des Göksu ist ohne Schwierigkeiten gelungen. Die Sieges-Zigarre mussten wir uns leider trotzdem schenken, da die geplante Weiterfahrt auf dem Seyhan zwei Tage vor Schluss abgebrochen werden musste. Des Weiteren haben wir erfahren, dass an Seyhan, Zamanti und Göksu insgesamt mindestens fünf Staudamm - Projekte in Planung sind. Somit wird die Erstbefahrung des Göksu vielleicht auch gleich die letzte Befahrung gewesen sein. Sicher ist auf jeden Fall, dass eine weitere, wilde und wunderschöne Großschlucht in einer Kette von Staudämmen verschwinden wird.

Die Fakten:

Der Seyhan ist der größte Strom der Südtürkei. Der Fluss, dessen zwei Quellflüsse, der Zamanti und der Göksu, im Taurus-Gebirge entspringen, bricht durch eine große Schlucht in die Tiefebene von Adana durch und fließt dann ins Mittelmeer. Vor Adana ist der Seyhan schon lange gestaut und abgeleitet. Nun folgen Stauseen an Zamanti, Göksu und in der großen Seyhan-Durchbruchs-Schlucht.

Warum Geologen-Canyon?

Laut unserer Informationen wagte ein amerikanisches Geologen - Team in den achtziger Jahren eine Befahrung des Göksu mit dem Raft. Dieses Team ist jedoch nach der Einfahrt in den Canyon nie wieder gesehen worden... Wir können gut verstehen, dass die Geologen sich für den Göksu als Forschungsobjekt entschieden haben. Denn neben dem sehr interessanten Wildwasser, das bei gutem Wasserstand auf jeden Fall die Möglichkeit bietet, für immer zu verschwinden, bietet besonders der Shadow-Canyon wunderschöne Gesteinsformationen. Besonders die Schluchtwände aus weißem Marmor haben uns stark beeindruckt.

Für weitere infos könnt ihr euch über: info@outdoordirekt bei Mathieux, Ise, Roger oder Christian informieren.


Das Team:

Image

[Mathias Funke (Mathieux)]

Image

[Sebastian Wallner (Ise)]

Image

[Roger Ickerott]

Image

[Christian Zicke]

Support:

Vielen Dank an Horst Fürsattel und das Team von Paddle-People sowie an Pray4surf und Liquidlogic für die materielle Unterstützung des Seyhan-Nehri-Projektes 2008.

Image Image Image

 

Outdoordirekt der Partner fürs Wilde
Fragen? Kontakt

Website by Wild Press Int.