Von Köln in die Türkei - ein Herbsttrip
| Reiseberichte |
Teil III:
Nachdem die Reise von Karpathos nach Rhodos völlig unproblematisch war, hatten wir noch ein paar Tage Zeit, um Rhodos mit dem Seekajak zu erkunden. Dann fuhren wir nach Rhodos-City um endlich die Fähre in die Türkei zu buchen. Am Tag der Abreise trauten wir unseren Augen nicht: Zwar hatten wir einiges erwartet als wir eine türkisch geflaggte Fähre gebucht hatten, dass es sich dabei allerdings um ein Schiff handeln würde, dass kaum größer ist als unsere Seekajaks, hat uns doch etwas erstaunt. Als uns dann noch die Freunde "Sturm, Gewitter und Monsoon" bei der Reise in die Türkei begleiteten, die Wellen fast über die Fähre schlugen, unser (ungesichertes) Auto auf dem Deck fast aus den Dämpfern gehoben wurde und türkische Mütterchen mit ihren Stühlen über das Deck schlitterten wie Skater in der Halfpipe waren wir heilfroh als wir Marmaris (Türkei) nach vier Stunden hartem Kampf auf See erreichten.

Bild: Herrlich; Paddeln auf Rhodos

Bild: Eine Schiffahrt die ist Lustig.... Auf dem Weg von Rhodos in die Türkei.
Nach der lustigen Fährfahrt kämpften wir uns durch ströhmenden Regen über türkische Straßen in Richtung Antalia. Hier trafen wir tags drauf den Rest unsere Gruppe, die Freunde die an unserem Winterflucht-Kurs Südtürkei teilnemen sollten. Dann konnte es losgehen in die Berge, zu den Flüssen des Taurus. Es folgten zwei Wochen Winterflucht vom feinsten. Den Auftakt machten Köprülü und Manavgat mit Hochwasser, dann als der Regen abgeflossen war, folgten einige Tage mit Niederwasser auf Manavgat, Alara und Co. Dann ging es zum unumstrittenen Highlight dieser Tour, zum Dalaman. Am Ende der zweiwöchigen Tour waren sich alle einig: Eine gelungene Winterflucht mit Hochwasser, Niedrigwasser, schönen Flüsse, großartigen Landschaften, gutem Essen und viel, viel gutem Wetter dass immer mindestens zwanzig Grad mehr zu bieten hatte als das frostige Deutschland.
Bilder folgen in Kürze!
Teil II:
Nachdem wir auf dem Peloponnes waren, fuhren wir mit der Fähre von Piräeus nach Kreta. Hier erlebten wir eine Woche Seekajak-Märchen vom Feinsten. Und das Wetter war eher sommerlich. Bei knapp 30 Grad war Badehose statt Paddeljacke angesagt.

[Bilder oben: Kreta, Preveli-Beach - Paddeln unter Palmen]
Nachdem dann auf Kreta der Weltuntergang in Form von Regen und Gewitter drohte, flohen wir mit der Fähre nach Karpathos. Nach den ersten Stunden auf dem Schiff war uns speiübel und wir überlegten wieder zurück zu schwimmen. Doch auf Karpathos war die Welt wieder in Ordnung und wir hatten für die nächsten sechs Tage den Sommer wieder, unterbrochen von kurzen Gewittern in den ersten zwei Tagen.


[Bilder oben: Karpathos hat nur 160 Km Küstenlinie. Von Nadja motiviert (wie sollte es auch anders sein?) begannen wir das "Race around Karpathos". In nur vier Tagen waren wir wieder am Auto und hatten die Umrundung inne. Fazit: Eine super-tolle Insel mit vielen wunderbaren Stränden!]
Nun geht es von Karpathos weiter nach Rhodos. Eigentlich soll das Schiff schon da sein, aber wir sind ja schließlich in Griechenland, da kann man das nicht so genau nehmen... Wir trinken dann mal aus und dann geht es weiter. Kali Spera.
Ach ja: Es scheint bald zu weihnachten... Sind die Weihnachtsmärkte schon auf?

[Bild oben: Wirkt komisch. Geschmackvolles Weihnachts-Gerümpel bei 25 Grad und kurzer Hose...]
Nach der ersten Hälfte der Reise haben Christian und Nadja nun Slowenien, Kroatien, Montenegro und Albanien hinter sich gelassen. Letzter Zwischenstopp war der Peloponnes im Süden Griechenlands. Jetzt folgen Kreta und Rhodos und dann geht es ab zum Wildwasser-Winterflucht-Kurs in die Türkei.
Hier einige Impressionen der bisherigen Reise:

Mit Bulli, Seekajaks und Wildwasserbooten starteten wir Ende Oktober in Slowenien

Erstes Ziel: Dalmatien. Hier starteten wir zu einer dreitägigen Seekajaktour Richtung Kornaten

Verpflegung in den Kornaten: Gute deutsche Bratwurst aus kroatischem Supermarkt

Nach Kroatien ging es nach Montenegro. Hier der größte Binnensee des Landes. Er ist so groß wie der Bodensee aber so einsam wie die Wüste Gobi.

Dann ging es an die Küste. In der Bucht von Kotor, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben wurde, konnten wir in atemberaubender Landschaft paddeln und anschließend in in der Altstadt von Kotor bummeln und die montenigriischen Spezialitäten kosten. Lecker!

Unglaubliche Landschaft in der Bucht von Kotor. Anschließend ging es über Albanien weiter nach Griechenland.

Am Ionion Beach, in der Nähe der Hafenstadt Patras, schenkte uns Neptun zwei Tage lang kräftigen Wellen. Zeit zum Brandungssurfen. Erst mit WW-Boot, dann mit Seekajak.

Jetzt geht es mit de Fähre von Pireus nach Kreta.
Bis dahin.
Christian und Nadja


