Nadja
+49 151 124 904 53

Blog

Faule Seehunde, kreischende Möwen, tollkühne Wekas, tolle Strände und ein perfektes Camp am Strand. All das gab es auf unserer Seekajak-Tour durch den Abel Tasman Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands.

Die Südküste Kretas. Hippies, Auswanderer aber auch tausende Touristen haben diesen einsamen Küstenstreifen in den letzten Jahrzehnten lieben gelernt. Doch niemand kann ihn so hautnah und salzig erleben wie wir Seekajakfahrer. Teil zwei unserer Kreta-Pilottour 2019 führt uns vom einsamen Südwesten bis in den Ferienort Plakias.

Seit 1996 war ich im Schnitt jedes Jahr auf Korsika. Häufig war ich zu Ostern da, manchmal auch im Dezember, Januar oder Februar. Ich bin regelrecht verliebt in die Insel. In den Duft, die Landschaft, das Wildwasser, den Käse, den Wein, das Pietra. Jedes Mal konnte ich paddeln, hatte mal viel und mal weniger Wasser. Mindesten für die Klassiker hat es aber immer gereicht!

Zugegeben, es war ein Pokern mit Poseidon. Denn die Stürme der letzen Tage waren noch nicht ganz verebbt, da entschieden wir, unsere "Pilottour Abenteuer Kreta" im nordwestlichen Kissamos zu starten und nicht, wie alternativ überlegt, an der Westküste bei Phalasarna. Warum das ein gewisses Nervenkitzeln verursacht? Ein Blick auf die Karte Kretas sorgt schnell für Aufklärung...

Im Frühjahr war ein Team unserer Kanuschule (Nadja, Christian, Lutz und Matthias) mit den Freunden von Toros Outdoors, dem Herrn Scheuer und Team, im wilden Norden Griechenlands und in Bulgarien unterwegs. Im unbekannten Gebirgszug, den Rhodopen. Meisterfilmer Johnny Brunner hat uns von diesem Trip ein Video geschenkt. Eins, dass die Stimmung des kleinen Teams zu Beginn einer schönen aber anstrengenden Kajakschul-Saison sehr gut wiederspiegelt. In Wort gebracht von unserem Freund Chris Schwaab. Danke Jungs!

Zugegeben, Teil I unseres Neuseeland-Berichts ist nun schon ein paar Wochen online (räusper)... Doch jetzt, hier im fernen Griechenland, gönnen wir uns ein paar Tage Pause und da bietet sich mir die Gelegenheit für Teil II. Here we go. South Island New Zealand. Bäämm!

EPP1, 2 oder 3 - da ist keine Welle bei. Tatsache, um einen Epp3 zu erhalten, muss man sich nicht zwangsläufig auch in die Brandung stürzen. Doch für uns ist die Erfahrung mit Wind und Welle für Seekajakfahrer obligatorisch. Viel zu wenige Seebären suchen regelmäßig die Konfrontation mit den Gewalten des Meeres. Das würden wir gerne ändern...

Was macht das ideale Seekajak-Reiseziel aus? Glasklares Wasser, Palmen, Sonnenschein? Ganz klar! Wenn dieses Ziel auch noch von Deutschland aus gut erreichbar ist und die Streckenlänge zur Länge der Reisezeit passt, ist der Plan perfekt. Als Fans der griechischen Lebensart orientieren wir uns deshalb bei der Suche nach einem geeigneten Kursziel unserer Kanuschule im Herbst 2014 erstmals Richtung Korfu - und kommen seitdem jedes Jahr wieder. Denn auf Korfu ist es auch im Oktober in der Regel noch sommerlich warm und es gibt Direktflüge von allen großen deutschen Flughäfen auch noch in der Nebensaison...

Zu unserer Freude legt sich langsam der Trend, alle Flüsse mit dem größtmöglichen anzunehmenden Kajak befahren zu wollen. "Play the River" ist wieder in! Und das ist auch gut so. Denn spielerisches Paddeln, Kerzeln, Surfen und Walzenreiten festigt nicht nur die Rolle, es verbessert auch das Bootsgefühl immens.

Kroatien als Reiseland boomt. Das bekommen wir während unserer Technik-Kurse auch bei unserem Aufenthalt in unserem Standlager, dem Campibgplatz in Lopar auf der Insel Rab zu spüren. Doch der Tourismus sammelt sich an den gut zugängigen Orten. Alles was mit dem Auto erreichbar ist oder ganz in der Nähe des Campingplatzes, ist voll. Umso besser, dass wir zum Kajakfahren in die Kvarner Bucht kommen. Denn mit dem Seekajak erreichen wir abgelegene Strände und Buchten und lassen den Trubel hinter uns. Während unserer Kurse gelingt dies vor allem tagsüber, auf unserer Seekajak-Reise durch die Kvarner Bucht, bei der es mit Zelt und Klappsparten von Insel zu Insel geht, gelingt dies noch ganzheitlicher - in den von uns ausgesuchten Buchten ist es vor allem ab dem späten Nachmittag einsam. Keine Licht- und Lärmverschmutzung kommt dann an uns heran. Lediglich kleine Fischerboote tuckert ab und an vor unseren Zelten entlang, sonst hören wir nur Vögel, Insekten und vereinzelte Schafe...