Nadja
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Im Frühjahr war ein Team unserer Kanuschule (Nadja, Christian, Lutz und Matthias) mit den Freunden von Toros Outdoors, dem Herrn Scheuer und Team, im wilden Norden Griechenlands und in Bulgarien unterwegs. Im unbekannten Gebirgszug, den Rhodopen. Meisterfilmer Johnny Brunner hat uns von diesem Trip ein Video geschenkt. Eins, dass die Stimmung des kleinen Teams zu Beginn einer schönen aber anstrengenden Kajakschul-Saison sehr gut wiederspiegelt. In Wort gebracht von unserem Freund Chris Schwaab. Danke Jungs!

Zugegeben, Teil I unseres Neuseeland-Berichts ist nun schon ein paar Wochen online (räusper)... Doch jetzt, hier im fernen Griechenland, gönnen wir uns ein paar Tage Pause und da bietet sich mir die Gelegenheit für Teil II. Here we go. South Island New Zealand. Bäämm!

EPP1, 2 oder 3 - da ist keine Welle bei. Tatsache, um einen Epp3 zu erhalten, muss man sich nicht zwangsläufig auch in die Brandung stürzen. Doch für uns ist die Erfahrung mit Wind und Welle für Seekajakfahrer obligatorisch. Viel zu wenige Seebären suchen regelmäßig die Konfrontation mit den Gewalten des Meeres. Das würden wir gerne ändern...

Was macht das ideale Seekajak-Reiseziel aus? Glasklares Wasser, Palmen, Sonnenschein? Ganz klar! Wenn dieses Ziel auch noch von Deutschland aus gut erreichbar ist und die Streckenlänge zur Länge der Reisezeit passt, ist der Plan perfekt. Als Fans der griechischen Lebensart orientieren wir uns deshalb bei der Suche nach einem geeigneten Kursziel unserer Kanuschule im Herbst 2014 erstmals Richtung Korfu - und kommen seitdem jedes Jahr wieder. Denn auf Korfu ist es auch im Oktober in der Regel noch sommerlich warm und es gibt Direktflüge von allen großen deutschen Flughäfen auch noch in der Nebensaison...

Zu unserer Freude legt sich langsam der Trend, alle Flüsse mit dem größtmöglichen anzunehmenden Kajak befahren zu wollen. "Play the River" ist wieder in! Und das ist auch gut so. Denn spielerisches Paddeln, Kerzeln, Surfen und Walzenreiten festigt nicht nur die Rolle, es verbessert auch das Bootsgefühl immens.

Kroatien als Reiseland boomt. Das bekommen wir während unserer Technik-Kurse auch bei unserem Aufenthalt in unserem Standlager, dem Campibgplatz in Lopar auf der Insel Rab zu spüren. Doch der Tourismus sammelt sich an den gut zugängigen Orten. Alles was mit dem Auto erreichbar ist oder ganz in der Nähe des Campingplatzes, ist voll. Umso besser, dass wir zum Kajakfahren in die Kvarner Bucht kommen. Denn mit dem Seekajak erreichen wir abgelegene Strände und Buchten und lassen den Trubel hinter uns. Während unserer Kurse gelingt dies vor allem tagsüber, auf unserer Seekajak-Reise durch die Kvarner Bucht, bei der es mit Zelt und Klappsparten von Insel zu Insel geht, gelingt dies noch ganzheitlicher - in den von uns ausgesuchten Buchten ist es vor allem ab dem späten Nachmittag einsam. Keine Licht- und Lärmverschmutzung kommt dann an uns heran. Lediglich kleine Fischerboote tuckert ab und an vor unseren Zelten entlang, sonst hören wir nur Vögel, Insekten und vereinzelte Schafe...

Den Winter 2018/19 haben Nadja und Christian auf der anderen Seite der Welt verbracht. Ende November ging es mit dem Flieger über Hongkong nach Auckland. Mit an Bord hatten die Beiden ihre Wanderstiefel, Kajaks und Mountainbikes.

An alle Freunde von klarem Wasser, blauem Himmel und entspanntem Paddeln. Weil spontan einige Paddler abgesprungen sind, haben wir noch Plätze frei auf unserer Lefkas-Seekajak-Reise für Genießer. 29.04. bis 03.05.2019

Nach alter Manier machte es Meister Scheuer bis kurz vor den Start spannend. Zwar hat er uns schon vor Wochen über seine Pläne in Kenntnis gesetzt, die bulgarische Arda bepaddeln zu wollen und uns angeboten, ihn dabei zu begleiten, doch die von ihm in mühevoller Kleinarbeit ausgekundschafteten Details gab er erst kurz vor der geplanten Zusammenkunft preis... wenn es sie wirklich gab, die Details... Kurz vor dem Ablegen war auf jeden Fall klar: Es warten dreißig Kilometer Wildwasser III bis IV in einer unzugänglichen Schlucht, mit nur einem eventuell verfügbaren Zugang in der Mitte... aha!

Das ist schon eine komische Bootsgattung, die sich da in den letzen Jahren auf dem Markt etabliert hat. Ein Bug voller Volumen, wie der eines aktuellen Creekers, gepaart mit dem Heck eines antiquierten Spielboots von anno Tuck. So liegt das lockere Moven über das Heck voll im Trend, Manöver über den Bug sind dafür komplett out. Cartwheel und co. laufen mit dieser Bootsgattung nur in Monsterwalzen. Dafür sorgt das fette Vorderschiff für eine astreine Performance im Wildwasser. Ist das wirklich so?