Nadja
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Wer das ganze Jahr unterwegs ist, mehr im Zelt oder Camper lebt als in der Wohnung, der hat auf jeden Fall an der Corona-Zeit zu knabbern. Das liebliche Rauschen des Gaskochers geht einem bei Umluftherd und Mikrowelle ziemlich ab. Da kann ein Kurztrip in die umliegenden Wälder schon für die nötige Abwechslung sorgen. Das momentane Wetter sorgt dabei für leichtes Gepäck im Wanderrucksack.

Wann waren wir das letzte Mal Ostern zu Hause? Keine Ahnung! Das muss vor 1995 gewesen sein. Denn Ostern ist nunmal das Saisonstart-Highlight für uns Paddler. Statt Korsika und Griechenland gab es bei uns in diesem Jahr das Ruhrgebiet. Auch schön. Doch nächstes Jahr will ich schon wieder nach Griechenland und Korsika!

In Zeiten von Corona ist unser Leben stark eingeschränkt. Wir können nicht reisen und können mit unserem eigentlichen Job kein Geld verdienen. Was bleibt, dass sind das Abarbeiten lang vor uns hergeschobener Büroarbeiten und unsere journalisten Tätigkeiten. Unterm Strich haben wir mehr Zeit. Und so lange wir gesund sind, ist das ein Luxusgut, das es nicht zu verschwenden gilt.

Zugegeben, wandern war nicht immer mein größtes Hobby. Doch nachdem ich das erste Mal mit gepacktem Rucksack für mehrere Tage unterwegs war, hat sich meine Abneigung in Wanderlust gewandelt. Meine ersten Mehrtagestouren durfte ich direkt in den schönsten Gegenden Neuseelands unternehmen - im Tongariro-Nationalpark und auf der Coromandel-Halbinsel. Auf die letzterer, lediglich zweitägigen Wanderung möchte ich euch gerne mitnehmen.

Zugegeben. Die 2020er Griechenland-Saison wird wohl in die Geschichte eingehen - als die Kürzeste aller Zeiten. Gerade mal eine Woche währte das Vergnügen. Und das auch nur, weil wir dieses Jahr so früh dran waren...

Morgen startet unser erster Roadtrip durch Griechenland, von Süd nach Nord. Bei 18 Grad auf dem Peloponnes Anfang März kann man sich da nicht beschweren. Nadja und Christian sind schon ein paar Tage vorher angereist, haben ein paar Pegel gecheckt und zusammen mit Kumpel Scheuer von Toros Outdoors den obersten Kallaritikos unter den Kiel genommen. Quasi zum einpaddeln.

Den ersten Kurs des Jahres stellt man sich bei Outdoordirekt natürlich unter griechischer oder korsischer Sonne vor. Natürlich! Denn Christian (Zicke) ist bekannterweise eine ziemliche Frostbeule. Dass es dann doch Ende Februar auf der Nordsee mit der neuen Saison losging, daran sind Christian (Dingenotto) und Nadja schuld...

Faule Seehunde, kreischende Möwen, tollkühne Wekas, tolle Strände und ein perfektes Camp am Strand. All das gab es auf unserer Seekajak-Tour durch den Abel Tasman Nationalpark auf der Südinsel Neuseelands.

Die Südküste Kretas. Hippies, Auswanderer aber auch tausende Touristen haben diesen einsamen Küstenstreifen in den letzten Jahrzehnten lieben gelernt. Doch niemand kann ihn so hautnah und salzig erleben wie wir Seekajakfahrer. Teil zwei unserer Kreta-Pilottour 2019 führt uns vom einsamen Südwesten bis in den Ferienort Plakias.

Seit 1996 war ich im Schnitt jedes Jahr auf Korsika. Häufig war ich zu Ostern da, manchmal auch im Dezember, Januar oder Februar. Ich bin regelrecht verliebt in die Insel. In den Duft, die Landschaft, das Wildwasser, den Käse, den Wein, das Pietra. Jedes Mal konnte ich paddeln, hatte mal viel und mal weniger Wasser. Mindesten für die Klassiker hat es aber immer gereicht!

Zugegeben, es war ein Pokern mit Poseidon. Denn die Stürme der letzen Tage waren noch nicht ganz verebbt, da entschieden wir, unsere "Pilottour Abenteuer Kreta" im nordwestlichen Kissamos zu starten und nicht, wie alternativ überlegt, an der Westküste bei Phalasarna. Warum das ein gewisses Nervenkitzeln verursacht? Ein Blick auf die Karte Kretas sorgt schnell für Aufklärung...