Nadja
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Blog

Unsere persönliche Lockdown-Flucht führte uns in diesem Frühjahr 2021 nach Spanien. Was wir auf unserer bisher wunderbaren Reise erlebt haben und noch erleben werden, wollen wir wie gewohnt mit euch hier im Blog teilen. Im ersten Teil geht es um ein kleines Paradies an der spanischen Mittelmeerküste - um die Cabo de Gata. 

Wir wollen die dunkle Coronazeit nutzen, um euch ein wenig mit bunten Bildern zu erfreuen und um euch unsere liebsten Flüsse vorzustellen. Mit möglichst vielen Fotos, kurzen Beschreibungen und einigen wichtigen Infos. Wir beginnen mit dem wunderbaren Kallaritikos im wilden Tzoumerka-Gebirge in Nordgriechenland. Die Reihenfolge ist übrigens keine Wertung, wir mögen alle zehn (fast) gleich gerne. Here we go - heyho!

Zugegeben, einen Bericht über einen Traum-Fluss am anderen Ende der Welt darf man zu Zeiten von Corona wohl ungestraft als Träumerei abtun. Trotzdem wollen wir euch einige Impressionen vom wunderbaren Wairoa nicht vorenthalten...

Im September 2020 zog es uns zum F1-Kurs ins Engadin. Das Camp auf unserem gemütlichen Lieblings-Campingplatz aufgeschlagen, waren wir eine Woche lang auf dem Inn unterwegs. Mit einer wunderbar motivierten Truppe, bei bestem Wetter und noch besserem Wasserstand. Ein paar Impressionen. Viva!

Gute zehn Jahre lang sind wir die berühmt-berüchtigte Soca-Schlucht nicht mehr gepaddelt. Der Mythos der Schlucht ist ungebrochen, wegen der großen Gefahr durch Unterspülungen und Syphone wird dieser Abschnitt der Soca wirklich nicht sehr häufig gepaddelt - verglichen mit den anderen Teilen des Traumflusses...

Da hat Corona uns ja ganz schön die Soca-Saison zu Pfingsten vermasselt. Doch wir wollen uns nicht beschweren, denn wer hätte im April schon gedacht, dass wir bereits im Juni wieder an der Soca paddeln können...

Unter dem Motto "Play the Alps" ging es für uns Mitte bis Ende Juli in die Nordalpen. Mit flottem Riverruner oder wahlweise im sicheren Creeker nahmen wir Flüsse zwischen dem Engadin im Westen und dem Salzkammergut im Osten unter den Rumpf.

Mitte Juni sind wir mit einer kleinen Crew von insgesamt sieben Paddlern aufgebrochen, um die Ostküste der Insel Cres mit dem Seekajak zu entdecken. Sechs Tage Zeit im Gepäck, Start und Ziel auf der Insel Krk. Obwohl wir schon seit über zehn Jahren Seekajakreisen durch die Kvarner Bucht anbieten, kannten wir Cres bisher nur aus der Ferne. Eine Pilottour war demnach längst überfällig...

Wer das ganze Jahr unterwegs ist, mehr im Zelt oder Camper lebt als in der Wohnung, der hat auf jeden Fall an der Corona-Zeit zu knabbern. Das liebliche Rauschen des Gaskochers geht einem bei Umluftherd und Mikrowelle ziemlich ab. Da kann ein Kurztrip in die umliegenden Wälder schon für die nötige Abwechslung sorgen. Das momentane Wetter sorgt dabei für leichtes Gepäck im Wanderrucksack.

Wann waren wir das letzte Mal Ostern zu Hause? Keine Ahnung! Das muss vor 1995 gewesen sein. Denn Ostern ist nunmal das Saisonstart-Highlight für uns Paddler. Statt Korsika und Griechenland gab es bei uns in diesem Jahr das Ruhrgebiet. Auch schön. Doch nächstes Jahr will ich schon wieder nach Griechenland und Korsika!

In Zeiten von Corona ist unser Leben stark eingeschränkt. Wir können nicht reisen und können mit unserem eigentlichen Job kein Geld verdienen. Was bleibt, dass sind das Abarbeiten lang vor uns hergeschobener Büroarbeiten und unsere journalisten Tätigkeiten. Unterm Strich haben wir mehr Zeit. Und so lange wir gesund sind, ist das ein Luxusgut, das es nicht zu verschwenden gilt.