Nadja
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Ich habe nachgezählt – bereits über 60 Mal bin ich schon in Richtung Bovec über den Predil-Pass gefahren. Die vielen Anreisen über den Vrsic-Pass, über Venedig oder Kroatien mal nicht mitgezählt. Das ist das Ergebnis aus rund 20 Jahren Sočatal, in denen ich im Schnitt dreimal im Jahr in Slowenien war, ca. hundertsechzigmal die Friedhofstrecke gepaddelt bin und ca. 60 Kremschnitten beim Albaner gegessen habe. Ob es nicht langsam reicht? Auf keinen Fall! Auch für die nächsten Jahre sind wieder einige Touren an die Soča geplant. Zugegeben, nicht immer frönen wir unserem Urlaub zu frönen, sondern sind auch im Auftrag unserer Kanuschule unterwegs. Mit der Mission, weitere Paddler mit dem Soča-Virus zu infizieren!

Wir haben den Hafen von Igoumenitsa erreicht. Unser Blick schweift über die sanften, schroffen Ausläufer des Epirus. Hier verstecken sich einige der schönsten Flüsse Europas, nur gut eine Stunde mit dem Auto entfernt. Doch diesmal bleiben wir an Bord der „Cruise Olympia“, genießen die Sonne im Liegestuhl an der Poolbar und lassen uns noch gute zehn Stunden weiter Richtung Süden chauffieren. Denn Ziel unserer diesjährigen Griechenland-Reise ist die Halbinsel Peloponnes.

160 Kilometer Küstenlinie, Stürme, Schnee am Strand. Ise, Mathieu und Christian ließen sich von diesen fiesen Fakten nicht schocken und starteten zur Expedition an das winterliche Mittelmeer.