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Der smaragdene Fluss - Die Soca

Glasklar bis Smaragd-grün. Um die Wasserfarbe der Soca gibt es reichlich Diskussion. Doch in einem sind sich alle einig, die dem „schönsten Tal der Alpen“ schon einmal einen Besuch abgestattet haben. Die Farbe der Soca ist unvergleichlich – und damit ist nicht nur die Wasserfarbe gemeint!


Eingebettet in ein grünes Tal, garniert mit weißen Felsen, umrahmt von den schroffen Bergen der Julischen Alpen bietet die Soca eine einzigartige Landschaft, die Sportler und Sonnenhungrige aus allen Ländern anzieht. Ihr Dunstkreis reicht mittlerweile weit über Europa hinaus.

Ein Paradies für Wassersportler

Im Drei-Länder-Eck zwischen Österreich, Italien und Slowenien gelegen, ist das Soca-Tal ein Eldorado für Kajakfahrer und Rafter. Weltweit bekannt ist das Wildwasser der Soca. In ihrem Unterlauf fließt sie gemütlich daher, unterwegs mit dem Kajak oder Schlauchkanadier schweift der Blick auf die grünen Hügel. Doch der Oberlauf, zwischen der malerischen „Zweiten Klamm“ nahe der Ortschaft Soca und dem spektakulären Schlucht-Ausgang mit der berühmten Napolen-Brücke in Kobarid, ist Spielplatz für erfahrene Kajakfahrer oder für diejenigen die es einmal werden möchten. Zwischen haushohen Felsen strömt die Soca Talabwärts, gespickt mit kniffeligen Wildwasser-Passagen. Doch  immer wieder laden grüne Gumpen zum Pausieren ein. Es bleibt Zeit um das Soca-Feeling in sich aufzunehmen, den Spirit des Tals zu spüren und das überschüssige Adrenalin, verursacht durch die letzte schwere Stelle, abzubauen.

[Bilder oben: Der Oberlauf der Soca]

[Bilder oben: Im wilden Mittelteil der Soca]

Das Multi-Sport-Tal der Alpen

Neben dem Kajakfahren hat das Soca-Tal noch einiges mehr zu bieten. Wanderer finden ein gut beschildertes Wegenetz an den Ufern von Soca und Koritnica vor. Alternativ gibt es entspannte Spaziergänge zu malerischen Wasserfällen und Klammen sowie lange Wanderungen auf die umliegenden Gipfel.
Viele kommen auch zum Mountainbiken, Rennradfahren, Paragliden, Fallschirmspringen, Segelfliegen und Canyoning. Sie finden hier optimale Bedingungen vor um ihrem Sport zu frönen - die gut ausgebaute Infrastruktur macht es ihnen leicht. Je nach Gusto bieten sich die wunderschönen, naturbelassenen Campingplätze, Pensionen und Hotels in jeder Preisklasse zur Übernachtung an. Gute Restaurants, die den Gast mit italienischer, österreichischer und mit Balkan-Küche verwöhnen gibt es reichlich zwischen Bovec und Tolmin.

[Bilder oben: Alternativen gibt es reichlich im Soca-Tal. Radeln und Wandern sind nur zwei davon]

Familien und Sonnenanbeter

Auch Familien und Urlauber die Ruhe und Entspannung suchen kommen im Socatal auf ihre Kosten. Die Kiesstrände am Ufer machen einen glauben man läge an der glasklaren Adria, Kinder spielen im Wasser, das Rauschen des Flusses wirkt beruhigend und entschleunigend. Leicht schaukelt die Hängematte im sanften Wind, das Pivo wird vom kalten Wasser des Gebirgsbachs gekühlt.

Die beste Jahreszeit

Die beste Jahreszeit gibt es nicht. Wer bunte Blüten und saftige Wiesen bevorzugt, der komme im Frühjahr, zwischen Mitte Mai und Mitte Juni an die Soca. Sonnenhungrige bevorzugen den Sommer. Wer seine Ruhe haben möchte, findet im September und Oktober sein Glück.

Text und Fotos: Christian Zicke

Kurse und Reisen an der Soca