Nadja
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Kroatien als Reiseland boomt. Das bekommen wir während unserer Technik-Kurse auch bei unserem Aufenthalt in unserem Standlager, dem Campibgplatz in Lopar auf der Insel Rab zu spüren. Doch der Tourismus sammelt sich an den gut zugängigen Orten. Alles was mit dem Auto erreichbar ist oder ganz in der Nähe des Campingplatzes, ist voll. Umso besser, dass wir zum Kajakfahren in die Kvarner Bucht kommen. Denn mit dem Seekajak erreichen wir abgelegene Strände und Buchten und lassen den Trubel hinter uns. Während unserer Kurse gelingt dies vor allem tagsüber, auf unserer Seekajak-Reise durch die Kvarner Bucht, bei der es mit Zelt und Klappsparten von Insel zu Insel geht, gelingt dies noch ganzheitlicher - in den von uns ausgesuchten Buchten ist es vor allem ab dem späten Nachmittag einsam. Keine Licht- und Lärmverschmutzung kommt dann an uns heran. Lediglich kleine Fischerboote tuckert ab und an vor unseren Zelten entlang, sonst hören wir nur Vögel, Insekten und vereinzelte Schafe...

Den Winter 2018/19 haben Nadja und Christian auf der anderen Seite der Welt verbracht. Ende November ging es mit dem Flieger über Hongkong nach Auckland. Mit an Bord hatten die Beiden ihre Wanderstiefel, Kajaks und Mountainbikes.

Nach alter Manier machte es Meister Scheuer bis kurz vor den Start spannend. Zwar hat er uns schon vor Wochen über seine Pläne in Kenntnis gesetzt, die bulgarische Arda bepaddeln zu wollen und uns angeboten, ihn dabei zu begleiten, doch die von ihm in mühevoller Kleinarbeit ausgekundschafteten Details gab er erst kurz vor der geplanten Zusammenkunft preis... wenn es sie wirklich gab, die Details... Kurz vor dem Ablegen war auf jeden Fall klar: Es warten dreißig Kilometer Wildwasser III bis IV in einer unzugänglichen Schlucht, mit nur einem eventuell verfügbaren Zugang in der Mitte... aha!

Das ist schon eine komische Bootsgattung, die sich da in den letzen Jahren auf dem Markt etabliert hat. Ein Bug voller Volumen, wie der eines aktuellen Creekers, gepaart mit dem Heck eines antiquierten Spielboots von anno Tuck. So liegt das lockere Moven über das Heck voll im Trend, Manöver über den Bug sind dafür komplett out. Cartwheel und co. laufen mit dieser Bootsgattung nur in Monsterwalzen. Dafür sorgt das fette Vorderschiff für eine astreine Performance im Wildwasser. Ist das wirklich so?

Einsamkeit, Abenteuer, billig Wohnen und ein bisschen Dolce Vita? Klingt nicht nach Gardasee? Doch! Und zwar zur Nebensaison! Nadja und ich haben den See im März auf einem fünftägigen Roadtrip von Nord nach Süd bereist. Was wir gefunden haben, hat uns echt überrascht.

Wie schon in den vergangenen Jahren laden Christian und Nadja Zicke von der Kanuschule Outdoordirekt zusammen mit dem Team von Lettmann am 23.02.2019 zum gemeinsamen Dia-Abend. Abgerundet wird das Programm durch ein leckeres Balkan-Buffet, für das sich das Team höchstpersönlich in die Küche stellt. 

Wer an das Ruhrgebiet denkt, der denkt natürlich gleich an die unendlichen Möglichkeiten, dem Wildwassersport zu frönen. Der denkt an saftige Wiesen und Hirten, die dort ihre Schafe ausführen. Nein? Du denkst immer noch an qualmende Schlote und dicke Luft? Dann solltest du uns schnell einen Besuch abstatten!

Alle Jahre wieder, so könnte man meinen, wiederholt sich unser Kroatien-Programm. Schließlich fahren wir bereits seit 2010 in die Kvarner Bucht. Doch vor allem unsere Reise, ausgehend von der gemütlichen Insel Rab, hat sich noch nicht ein einziges Mal wiederholt...

Die Alpen bieten uns eine unglaubliche Vielzahl an Flüssen. Klein und steil oder groß und wuchtig, für jeden Geschmack ist was dabei. Doch logistisch stellt einen ein Roadtrip entlang der Alpen-Nordseite im Sommer vor eine Herausforderung. Denn die Flüsse haben sehr unterschiedliche Fenster, in denen eine Befahrung besonders lohnend ist. So sind viele kleinere Flüsse außerhalb der regulären Zeit der Schneeschmelze abhängig von Niederschlägen und bei anhaltendem Sonnenschein trocken. Andere Flüsse, wie etwa die Ötz oder der Inn, blühen erst bei heißen Temperaturen so richtig auf. Dann bringt die Sonne die Gletscher zum schmelzen und schnell hat man auch mal zu viel Wasser im Bach...

Wie bei jeder Outdoor-Sportart, bei der man weit ab vom Schuss ist und nicht mal schnell den nächsten Arzt aufsuchen oder um technische Hilfe bitten kann, gehört natürlich auch ins Kajak ein gut bestücktes Erste-Hilfe-Set und eine umfangreiche Sicherheits-Ausrüstung. Wir hatten in unserer Laufbahn als Kanuschule wirklich schon verrückte Unfälle, wenn es auch, betrachtet man unsere bald fünfzehnjährige Bestehens-Geschichte, wirklich wenige waren. Doch ob ausgekugelte Schulter auf Wildwasser I oder eine Schnittwunden durch Stacheldraht auf einem Kleinflüssen im Sauerland, neben den normalen Inhalten sollte ein Kajak-Erste-Hilfe-Set spezielle Dinge beinhalten, die man für die erste Hilfe am Bach im schlimmsten Fall dringend benötigt.

Schroffe Berge, blaues Wasser und grüne Wälder. Wer sich diese Zutaten für den perfekten Paddelurlaub wünscht, der denkt immer gleich an tausende Autokilometer. Doch ganz so weit muss es gar nicht sein.